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Der Club der horny Hyperf*cks.

Vor einer Million Jahren war ich das letzte Mal untenrum nackt in der Schule.

Gerade triffst du so dumm glücklich deine Freunde auf dem Schulhof, dann checkst du plötzlich, dass die verdammte Karottenhose mitsamt deiner Würde irgendwo daheim im Schrank liegt.

Gerade weil du irgendwo zwischen 10-15 Jahre alt bist, wenn diese Träume kommen, fühlt sich alles wie der blanke Horror an.

Gerade jetzt kommst du mit größter Anstrengung kaum voran, rennst mit kraftlosen Kackstelzen durch dicke Luft.

Stell dir vor C.G. Jung trippt genau jetzt um die Ecke, voll im Tracksuit und mit Sonntagslaune und fängt an, deinen Traum zu analysieren.

Er spricht und lutscht seine Pfeife wie einen kleinen Pimmel, was dich zu allem Übel auch noch erregt.

“Da ist die Angst und da ist die Lust.”

Beide brennen sich in dein Unterbewusstes, sie verschlüsseln sich gegenseitig.

Er sagt: “Angst ist Erregung minus Sauerstoff.”

Gerade noch hast du in deiner kindlichen Sexualität deinen Platz in Lust und Liebe gelernt, wandert sie mit der Pubertät ins Unterbewusste und kodiert deine Sexualität.

“Der abgelehnte Teil, der wird zum Schatten, dein Teil, der dir verborgen ist.”

Er ist das Ungezügelte, das fressen, saufen, ficken und sauen will, das animalische Biest, das den Rausch und Einsturz braucht, damit du ganz bist.

So oft, wie unser Schatten den Drang zur Entladung aufbaut, so oft verpufft er in den kulturellen und gesellschaftlichen Unmöglichkeiten. Sogar Gott hat Sodom und Gomorra zerstört, damit Sünde und Unmoral enden – und damit ein wichtiges Ventil für seelische Gesundheit.

Jung nimmt einen fetten Zug und sagt:

„Stell dir vor es gäbe den Club der horny Hyperf*cks.“

Die ganzen Leute, die 10.000 Mal mehr Sex im Körper haben, als sie ausleben könnten. Ein Club für alle, die den Schatten ihrer rasenden Sexualenergie kennen.

Für sie alle ist wenig Platz in einer woken Kultur, die mit einem Finger auf den Schatten und mit drei Fingern auf sich selbst zeigt.

„Die Schuld, die beschuldigt, produziert den Schatten, den sie beleuchten will.“

Und genau die entstehende Basisschuld ist es, die unsere sexuelle Freiheit einschränkt.

Jung hat herausgefunden, dass jeder Mann eine archetypische weibliche Teilpersönlichkeit hat, die Anima, und in jeder Frau ein Animus, der männliche Archetyp, besteht.

Sie beide haben den Drang zum Gegenseitigen, wie eine Seite einer Medaille, die wir auch erleben müssen, um in der Einheit ganz zu sein. Ohne ihren Ausdruck und durch die ständige Angst, das Falsche zu tun und der Schuld (= etwas Falsches getan zu haben) kann der Druck der Schatten nirgendwo hin, außer zurück in den Schatten, wo wir den großen Orgasmus der Befreiung fantasieren.

So kommt es, dass Frauen unstillbare Sexmonster werden, wenn sie endlich (durch Beziehung oder Affären, etc.) ihren Durst nach Zerstörung ihrer Männlichkeit zulassen dürfen – aber bis dahin immer glauben, zu viel zu sein.

So kommt es, dass Männer sich vollkommen hingeben würden, ihr dienendes Feminine als reine Befriedigung ihrer Macht erleben könnten, wäre ihre Sexualität nicht als vergewaltigend oder toxisch gedeutet.

Wir zählen Legionen von Frauen, die darum betteln, endlich ihre Kontrollsucht und Führung zu unterwerfen. Wir haben Unmengen an Männern, die verzweifelt darum flehen, endlich in deiner Weiblichkeit zu ertrinken.

„Beobachte einfach, was dein Schatten ablehnt, obwohl es ein Teil von dir ist“.

Was sagt dein Sexmonster im Untergrund, welche Schweinerei würdest du dankbar annehmen, aber niemals starten?

„Auf welchen geilen Zufall hoffst du insgeheim?“

Stell dir vor im Hausflur bricht Sodom und Gomorra aus. Dein Hausmeister scheißt auf die Regeln, die Bullen lassen alle Gesetze los. Alle Nachbarn flippen im Eros aus und erlösen sich. Dein ganzes Dorf frisst und fickt wie die reichen Römer.

Alle entladen sich der Angstträume ihrer Pubertät.

Ohne die Schuld wäre das der Moment, an dem Arnold Schwarzenegger einfach seine Putzdame durch die Villa terminiert, ohne Scheidung und PR Stiefellecken danach.

Boris Becker wäre nicht in der Besenkammer hängen geblieben, sondern mit der Becker-Faust aus ihr getreten.

Ehrwürdige Bürger lesen solche Nachrichten natürlich mit spitzen Nippeln und erhalten ihre längst sublimierte Sexualität durch die BILD befriedigt.

Ihr Sex kommt nur noch in unbewussten Schüben zum Ausdruck, wenn sie mit Nachbarn um die Mülltonnen streiten oder eben andere Dorfgeschichten aus Angst, Eifersucht und Neid.

Manchmal wachen sie nachts auf, schweißgebadet von Träumen ohne Unterhose.

C.G. Jung nickt und sagt:

„Wach auf und mach es besser, komm in den Club der horny Hyperf*cks.“

Was genau das bedeutet, analysieren wir in meinen Newsletter-Träumen der nächsten Wochen.​

KISSKISS 😈
Jones

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