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Chris Mulzer angstfrei Sexualpsychologie

Chris Mulzer über Sexualpsychologie, Veränderung, NLP und Hypnose für ein selbstbestimmtes Leben.

Chris Mulzer ist seit über 30 Jahren Lehrer für NLP und Hypnose. Mit seinen Modellen, persönlichen Geschichten und Theorien aus der Sexualpsychologie hilft er Menschen heraus aus der Angst hin zu einem selbstbestimmten Leben.

In dieser Sex-Podcast Folge sprechen wir über seinen Weg zur Sexualpsychologie, über die unterschwellige Sexualität in vielen Lebensbereichen und Situationen und wie wir die Dynamiken und Spannungen zwischenmenschlicher Interaktionen zur Veränderung nutzen. Es geht um Angstkonfrontation, Sozialisation bis zur Emanzipation in ein freies Leben. #sex-workshop

Mehr über Chris erfährst du hier: https://kikidan.com/

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Der Einfluss von Neurolinguistischem Programmieren und Hypnose

Seit über 30 Jahren unterrichtet Chris Mulzer Neurolinguistisches Programmieren (NLP) und Hypnose in Berlin. Er bringt diese spezielle Kombination durch seine Modelle, Lebenserfahrungen, persönlichen Geschichten und Theorien aus der Sexualpsychologie mit sich. Indem er die Hebel von Sex, Sozialisation und Psychologie nutzt, ermöglicht er grundlegende Veränderungen in Menschen und hilft ihnen, sich von ihren Ängsten zu befreien.

Der Weg zur Sexualpsychologie

Chris Mulzer hat einen einzigartigen Ansatz zur Befreiung unserer Sexualität durch Veränderungen im Bewusstsein entwickelt. Definiert durch seine berührende Coming-Out-Geschichte, teilt er, wie dies sein Glück und Zufriedenheit im Leben beeinflusst hat. Darüber hinaus spricht er auch über die unterschwellige Rolle der Sexualität in vielen Lebenssituationen und die Konfrontation mit Angst, die Veränderung ermöglicht.

Die Verbindung zwischen Sexualität und Sozialisation

Sexualität ist ein Aspekt des Lebens, der häufig verdrängt wird und subtil im Untergrund läuft. Durch das Bewusstsein für diese Dynamik und die Bereitschaft, sich mit nachhaltigen Ängsten zu konfrontieren, wird der Weg zu einem selbstbestimmten Leben ohne Angst geebnet. Dieser Prozess kann durch Verständnis von Sozialisationsprozessen und Emanzipation unterstützt werden.

Das Unterbewusstsein und seine Rolle in der Anpassung

Wenn wir von der Rolle des Unterbewusstseins in unserem Leben und in unserer Fähigkeit zur Veränderung sprechen, kommen wir nicht umhin, dessen Auswirkungen auf unsere psychologischen Prozesse und unser Verhalten zu diskutieren. Eine davon ist die Kapazität unseres Unterbewusstseins, in der sogenannten „medulla oblongata“, den tiefsten Teil unseres Gehirns, Überlebensprogramme zu speichern. Dies sind grundlegende Mechanismen, die uns dazu bringen, eher zur Beständigkeit zu neigen und Veränderungen unwillig gegenüberzustehen.

Eine wissenschaftliche Perspektive darauf ist, dass die Wahrscheinlichkeit, zu überleben, statistisch gesehen größer ist, wenn wir immer das Gleiche machen, anstatt ständig neue Dinge auszuprobieren. Trotzdem gibt es oft Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, dieses jedoch nicht konkret formulieren. Sie drücken eher eine allgemeine Unzufriedenheit aus.

Die Bereitschaft zur Veränderung im Kontext von NLP

Erfolgreiche Veränderung setzt eine Bereitschaft voraus, diese anzugehen und durchzuhalten, selbst wenn sie mit Herausforderungen und Widerständen verbunden ist. Auch die Verwendung von Techniken wie Neurolinguistisches Programmieren (NLP) und Hypnose erfordern diese Disziplin. Jedoch hat Chris Mulzer bemerkt, dass diese Form der Veränderungsbereitschaft oft nicht vorhanden ist. Menschen können auf kognitiver Ebene sagen, dass sie ein anderes Leben führen und Veränderungen gegenüber aufgeschlossen sind, aber auf emotionaler Ebene oft Widerstände auftreten.

Angst vor Veränderung und ihre Überwindung

Eine der größten Hindernisse für Veränderung ist die Angst vor dem Unbekannten. Um diese zu überwinden und unsere inneren Widerstände zu beseitigen, können wir Hypnose einsetzen. Mit Hypnose können wir die kritische Instanz, die uns oft daran hindert, Veränderungen zu akzeptieren, umgehen. So können Suggestionen und Strategien eingeführt werden, die dazu beitragen, dass wir uns weiterentwickeln und vorankommen.

Die Bedeutung der Sexualität in der persönlichen Entwicklung

Sexualität spielt eine entscheidende Rolle in unserer Identitätsbildung und psychologischen Entwicklung. Sie beeinflusst auch unsere Fähigkeit, uns auf Veränderungen einzustellen und mit diesen umzugehen. Durch das Experimentieren und Ausprobieren verschiedener Aspekte unserer Sexualität können wir uns auf unbekanntes Terrain begeben, unseren Horizont erweitern und unsere Angst vor Veränderung reduzieren.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Überwindung der Angst vor Veränderung ein zentraler Bestandteil unserer persönlichen Entwicklung und Freiheit ist. Es erfordert ein hohes Maß an Offenheit, Bewusstsein und Selbstvertrauen, diese Ängste zu konfrontieren und anzunehmen. Mit geeigneten Werkzeugen und Strategien wie NLP und Hypnose können wir jedoch diesen Prozess unterstützen und uns auf den Weg zu einem erfüllteren und selbstbestimmten Leben begeben.

Sexuelle Lebendigkeit als Schlüssel zur persönlichen Entwicklung

Die Sexualität ist ein Aspekt unseres Lebens, der maßgeblich zu unserer Identität und Selbsterkenntnis beiträgt. Nur wer sich seiner selbst in allen Facetten bewusst ist, kann authentisch leben und hohen Lebensgenuss erfahren. So gesehen, kann Sexualität als Schlüssel zu einer ganzheitlichen persönlichen Entwicklung und Befreiung betrachtet werden.

Die Vielfalt des erotischen Erlebens

Das erotische Erleben in seiner ganzen Vielfalt bietet die Möglichkeit, sich selbst und seine Bedürfnisse besser kennenzulernen. Durchs Ausprobieren und Erforschen verschiedener Praktiken können wir neue Perspektiven gewinnen, innere Barrieren abbauen und im besten Fall ein neues, intensiveres Erleben der Welt erreichen. Ob es nun um Rollenspiele, BDSM, Homosexualität oder neue Partnerschaftsmodelle geht – die Möglichkeiten, seine Sexualität zu leben und zu erleben, sind vielfältig und individuell.

Die Rolle von Angst und Mut

Es braucht oftmals Mut, sich auf das Unbekannte und Ungewohnte einzulassen, gerade wenn es um persönliche und intime Themen wie die Sexualität geht. Die Angst vor Veränderung, das Verlassen der eigenen Komfortzone und das Aufgeben von Gewohnheiten stellen dabei oft Hindernisse dar. Doch wer diese Ängste überwinden und sich auf das Ungewohnte einlassen kann, eröffnet sich Chancen für tiefgreifende Veränderungen und neue Erfahrungen und Erlebnisse.

Die Begegnung mit sich selbst

Das Eintauchen in die eigene sexuelle Welt und das Bewusstmachen der eigenen Vorlieben, Bedürfnisse und Grenzen ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Person. Durch die Erweiterung des eigenen Erfahrungshorizonts und das Aufbrechen von Tabus kann ein Zugang zu den tiefsten Schichten der Persönlichkeit geschaffen werden. Es entsteht ein tiefgreifendes Selbstverständnis und ein erweitertes Bewusstsein für die eigene Essenz.

Die Auswirkungen auf das Gesamtleben

Die intensiven Erfahrungen und Erkenntnisse, die in der sexuellen Dimension des Daseins gemacht werden, wirken sich nicht nur auf das sexuelle Erleben als solches aus, sondern beeinflussen das gesamte Leben. Sie lassen sich auf andere Lebensbereiche übertragen und verändern die eigenen Sichtweisen und das eigene Verhalten. Menschen, die ihre sexuelle Lebendigkeit erkunden und offensiv leben, handeln oftmals selbstbewusster, sind zufriedener und offener für Neues im Allgemeinen.

Sexualität ist somit nicht nur eine Dimension des menschlichen Daseins, sondern ein essentielles Element zur persönlichen Entwicklung und Befreiung.

Der Umgang mit Eifersucht in intimen Beziehungen

Eifersucht ist ein emotionaler Zustand, den viele Menschen in intimen Beziehungen erleben. Sie kann von milder Verunsicherung bis hin zu intensiven Gefühlen der Bedrohung und Wut reichen. Obwohl eine gewisse Menge an Eifersucht in Beziehungen normal und sogar gesund sein kann, kann übermäßige oder chronische Eifersucht toxisch und schädlich werden. Die Bewältigung von Eifersucht erfordert oftmals ein gewisses Maß an Selbstreflexion und Aufarbeitung.

Eifersucht als Ausdruck von Unsicherheit und Verlustangst

Eifersucht ist häufig ein Ausdruck von tief sitzenden Unsicherheiten und der Angst, eine geliebte Person zu verlieren. Sie kann uns dazu bringen, unseren Partner ständig zu hinterfragen und uns selbst zu zweifeln. Wenn wir mit unserer Eifersucht konfrontiert werden, kann dies zu intensiven emotionalen Auseinandersetzungen führen, aus denen wir uns oft hilflos und gefangen fühlen.

Es ist wichtig, unsere Eifersucht anzuerkennen und zu verstehen, dass sie häufiger ein Spiegel unserer eigenen Unsicherheiten ist als eine realistische Einschätzung der Handlungen unseres Partners.

Eifersucht bewältigen durch Selbstreflexion und Kommunikation

Die Bewältigung von Eifersucht erfordert viel Arbeit und Reflexion. Dabei spielt die Selbstreflexion eine wichtige Rolle. Eifersüchtige Personen sollten sich fragen: „Was fehlt mir, dass ich so auf meinen Partner reagiere? Was fehlt mir, das mein Partner mir nicht geben kann?“. Anstatt den Partner für die eigene Eifersucht verantwortlich zu machen, sollten wir versuchen, die tiefer liegenden Bedürfnisse und Ängste zu erkennen, die unsere Eifersucht auslösen.

Ein offener und ehrlicher Dialog mit dem Partner kann ebenfalls sehr nützlich sein. Konfrontieren Sie Ihren Partner mit Ihren Ängsten und Bedürfnissen und lernen Sie, Ihren Partner in seiner Individualität und Freiheit zu respektieren. Die Bereitschaft, das Unbekannte und Ungewohnte zu akzeptieren, kann dabei helfen, die Angst vor Verlust und Veränderung zu überwinden.

Eifersucht auf positive Weise nutzen

Obwohl Eifersucht oft als negatives Gefühl angesehen wird, kann sie uns auch die Möglichkeit bieten, uns selbst besser kennenzulernen und persönlich zu wachsen. Anstatt die Eifersucht zu verdrängen oder ihr blind zu folgen, können wir versuchen, sie als einen Weckruf zu sehen, der uns auffordert, unsere eigenen Unsicherheiten und Bedürfnisse zu reflektieren und anzugehen.

Durch die Bewältigung von Eifersucht können wir lernen, ein erfüllteres und authentischeres Leben zu führen. Indem wir unsere Unsicherheiten und Ängste erkennen und ihnen begegnen, können wir lernen, uns selbst besser anzunehmen und zu lieben.

Zusammenfassung

Eifersucht gehört zu den komplexesten Emotionen, mit denen wir in intimen Beziehungen konfrontiert werden können. Sie kann Unsicherheit, Angst und sogar Wut hervorrufen. Dennoch kann Eifersucht, wenn sie richtig angegangen wird, eine Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung und Selbstreflexion bieten. Indem wir lernen, unsere Ängste und Unsicherheiten zu akzeptieren und unseren Partner in seiner Individualität und Freiheit zu respektieren, können wir unser Leben und unsere Beziehungen erfüllter und authentischer gestalten.

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