Skip to main content

Ich zeige dir heute, wie du dein geilstes Liebesleben manifestierst und amen.

Lies dazu erst diesen Dreisatz:

  1. Du kannst nur haben, wonach du suchen kannst.
  2. Du kannst nur suchen, was sich finden lässt.
  3. Du kannst nur finden, was du wahrnehmen kannst.

Wenn ich dich also nach deiner Lieblings-Insel frage und dir Sumba Island in Indonesien nicht ins Bewusstsein kommt, wie könntest du dann eine Reise zu den wilden Pferden am Nihiwatu Beach planen?

Klar, für die Welt gibt es Karten und du könntest alle Strände finden.

Aber wer hat eigentlich die richtige Karte für dein Leben und seine Secret Beaches?

In Liebe und Sex ist es ähnlich wie im Verhältnis von weltlichen zu spirituellen Sphären. Wenn ich Leute frage, was sie glauben, dass sexuelle Selbstentwicklung sei, denken viele erstmal an mehr weltliche Möglichkeiten im Bett – von Kama Sutra bis Kung Fu.

Was das spirituelle angeht, bleibt uns oftmals verborgen.

Das liegt daran, dass wir von vielen Seiten an das weltliche gebunden sind. Für unser Gehirn ist “Was wir sehen können, alles, was da ist.” (Daniel Kahneman, Thinking, Fast and Slow)

Und alles, was wir in unserem Leben sehen können, ist entweder die Vergangenheit oder unsere Vorstellungskraft von der Zukunft.

Mit dem Selbst in Selbst-Entwicklung verstehen die meisten dadurch nur eine Korrektur von den Anteilen unserer Vergangenheit, die wir zukünftig verbessern wollen. Was wir landläufig als “das Selbst” bezeichnen, ist ein Lego-Turm aus Bauklötzen unserer limitierten Vorstellungskraft.

Wie könntest du – ähnlich zum Strand in Indonesien – etwas werden, das du dir nicht vorstellen kannst?

Unser wirkliches großgeschriebenes Selbst ist viel größer als unsere Vorstellung von uns selbst, denn es schließt das Unterbewusste und das Kollektive mit ein, das eine Menge unbewusster Abläufe steuert. Das kleine selbst ist dadurch nur ein kleiner Ausschnitt, limitiert durch die Ego-Narrative der Vergangenheit, die unsere größeren Potenziale nicht kennen.

Beispiel?

Fast wöchentlich erhalte ich Insta-Nachrichten von Menschen, die gerne einen Workshop von uns besuchen wollten… wäre da nicht ihre Beziehungsperson, die dann die Beziehung auf jeden Fall beenden würde.

Da denke ich mir: “Wow, dein Wunsch nach Selbst-Entwicklung ist durch das selbst einer anderen Person limitiert, die wiederum von anderen Personen und deren Selbstnarrativ limitiert ist.

Das ist wie eine russische Matroschka. Jede Hülle, die mich einschließt, verkleinert möglicherweise die innere Freiheit meines Selbst. Was mich umhüllt, ist das, was mich hemmt. Und das auf dieses eine wertvolle Leben bezogen? Autsch!

Wir alle sind menschliche Wunderwesen mit Wünschen. Und wir alle sind Ego-Geschichten mit der Angst vor der Angst.

Das wirkliche Gefühl hinter unseren größten Wünschen könnte daher also etwas sein, das im Hintergrund versucht, primär die Angst zu vermeiden. Dann ist unsere Wahrnehmung nicht mit dem Finden beschäftigt – sondern mit der Angst.

Und da kommen wir an das Thema mit der Manifestation.

Wenn das, was du suchst, Angst vermeidet und erst danach Freiheit erhofft, suchst du mit der Angst und findest deshalb überall Angst.

Wie jede Emotion, hat Angst eine Frequenz die ihres gleichen anzieht. Das ist das hermetische Gesetz der Schwingung, das besagt, dass alle Energie im Universum – auch deine Gedanken – eine Frequenz hat, durch die Gleiches mit Gleichem resoniert.

Angst ist immer fokussiert auf das Objekt, das du jetzt in deiner Wahrnehmung hältst. Beispielsweise ein befürchteter Beziehungsverlauf, ein Worst-Case Szenario im Bett, die Angst vor geplatzten Träumen…

Die Frequenz der Angst versucht dann Lösungen zu schaffen, die allesamt Angstvermeidungen sind. Du machst dich also klein, bist besorgt, machst dich nervös, bist blockiert. Du siehst schon, dieser Weg lebt im kleinen Narrativ des selbst, aber nicht in der Expansion hin zu deinem freien Selbst.

Manifestation hat in meiner Welt weniger mit Zauber, als mit Fokus zu tun.

Denn wenn du auf das gute Gefühl deiner Ziele konzentriert bist, schwingst du in ihrer Frequenz und erhöhst die Chancen, dass du auf das gute Gefühl hin die richtigen Entscheidungen triffst und Handlungen unternimmst. Und DAS ist etwas, das deine Wahrnehmung dann auch wirklich finden kann.

Übung: Verändere die Frequenz eines Wunsches.

1. Wähle einen Wunsch
Nimm dir einen Wunsch, einen Traum oder eine Fantasie, die du gerne in deinem (Liebes-)Leben haben möchtest: Die freie Sexualität, die befreiende Liebe, das felsenfeste Selbstbewusstsein, u.s.w.…

2. Stelle dir diesen Wunsch vor

  • Fühle dich in die Situation und beobachte deine emotionalen Reaktionen dabei.
  • Kommen negative Gefühle auf? Hast du etwas Angst? Einen Knoten im Bauch? Auch wenn es für den Moment unangenehm sein mag, lass diese Sensationen voll da sein.
  • Fühle genau hin: Wo im Körper spüre ich das Gefühl? Bewegt sich dieses Gefühl im Körper? Entstehen zu diesem Gefühl irgendwelche Bilder?
  • Gib diesem Gefühl einen Namen.
  • Frage dich dann: Wenn du dieses Gefühl im Bezug auf deinen Wunsch nicht mehr hättest, welches rein gute Gefühl möchtest du an seiner Stelle haben?
  • Gib auch diesem guten Gefühl einen Namen.

3. Fühle dich durch diesen Prozess

Gehe mit dem vormals negativen Gefühl aus der Übung dann in folgende Fragen, die du jeweils innerlich mit Ja oder Nein beantwortest – es gibt keine richtige Antwort, du kannst immer mit Ja oder Nein antworten und im Prozess weiter machen. Spür einfach rein, was kommt.

Frage Dich:

  1. „Könnte ich dieses Gefühl akzeptieren wie es ist — nur für einen Augenblick? “ – Ja/Nein?
  2. „Könnte ich dieses Gefühl loslassen – nur für jetzt?“ – Ja/Nein?
  3. „Würde ich das Gefühl loslassen, wenn ich es könnte?“ – Ja/Nein?
  4. „Wann würde ich dieses Gefühl loslassen können?“ – Alle Antworten erlaubt.

4. Zukunft positiv erleben

Stell dir nach diesem Prozess einfach vor, du wärst in deiner Zukunft und alles ist perfekt verlaufen. Gehe in die Vorstellung und nimm jetzt das rein positive Gefühl der Übung zuvor in die Vorstellung.

Was hat sich verändert? Wie fühlst du? Was siehst du?

Kannst du dieses rein positive Bild oder Gefühl schaffen und halten?
(Falls nein: Gehe nochmal Schritt für Schritt durch die Übung)

Falls du dich jetzt gut fühlst:

  • Erkennst du, dass diese innere Arbeit im Hier und Jetzt stattfindet?
  • Siehst du, wie die Übung deinen Ausblick auf die Zukunft verändert?
  • Fühlst du dich als Schöpfer*in der Emotion für diese Zukunft?

So oft es geht, übe dich darin, diese Emotionen durch diesen Prozess zu kreieren, wenn die Angst dir den Hals hoch krabbelt, wenn du Stress, Druck, Neid, Verwirrung, Unzufriedenheit, Traurigkeit … wahrnimmst, wo du eigentlich frei und authentisch deine Zukunft gestalten wolltest.

Manifestation ist nichts anderes, als ambivalente Gefühlen deiner Träume zu klären, um dich rein positiv auf das zu fokussieren, das du wirklich erleben willst.

Falls du das und viele weitere Modalitäten intimer Veränderungsarbeit erleben und erlernen möchtest, ist vielleicht unsere Masterclass interessant für dich.

Leave a Reply

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner