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Wie ich als Bruce Lee meine Träume zerf*ckt habe.

Hast du schon Mal „unabsichtlich“ absichtlich verkackt, damit alles beim Alten bleibt?

I have … und das gehört zum größten Cringe meines Lebens.

Lass mich dir von meinem legendären Kung-Fu-Move in einer Münchner Nacht erzählen – und dir sagen, was dir Bruce Lee als dein Sex-Coach raten würde.

Stell dir mich vor, nur in Bruce Lee.

Es ist 2015. Meinen einzigen One-Inch-Punch habe ich schon jahrelang trainiert. Er ist ein subbewusstes Mantra aus:

Zu nervös für Sex, zu unattraktiv für Frauen, zu wenig Luftdruck im Penis.

Mit dem Schatten habe ich es geschafft, gleich zwei Frauen, die mich in einer Bar für einen Dreier aufgegabelt haben, zu erledigen.

Hier das Rezept:

Nimm…

  • eine Bar nachts um 2
  • zwei heiße Freundinnen
  • einen angesoffenen Jones
  • Tram 18 Richtung Ostfriedhof

Dann pass genau auf:

  1. Vermenge alle Zutaten und nutze deinen Charme, um dich deinem sexuellen Traum anzunähern.
  2. Steig in die Tram ein und spüre dieses tief-dunkle mulmige Unbehagen im Bauch aufsteigen.
  3. Halte auf keinen Fall deine Präsenz, stattdessen agiere den Schatten aus, indem du die Fluchtenergie in dummes Schwätzen übersetzt.
  4. Lass die tickende Zeitbombe der Abfahrt der Tram deinen Geist übernehmen und hektisch nach Lösungen suchen.
  5. Beginne drei Stationen vor deiner Wohnung über ihre Jobs nach dem Studium zu sprechen.
  6. Dann sag: „Probiert’s doch mit Prostitution“

BOOM.

Ein Satz, 2.54 cm lang, 147 kilogram-force.

Ausreichend für zwei schlanke Frauen.

Sagen wir so, die Tram ist weitergefahren. Ohne mich.

Das war ein Abend, an dem ich wirklich eingebrochen bin. An der Heizung auf dem Boden zerkrumpelt, weinend um den Teil in mir, der wirklich leben will.

Die Wahrheit ist: der Schatten war eine Funktion meiner Scham.

Scham für mich, meinen Körper, meine Wohnung, meine Müdigkeit, meine Unlust, meinen Schwanz, Katastrophe.

So unbewusst inkompetent ich war, meine Träume zu erleben, so unbewusst kompetent war mein Schatten, meine Angst vor ihrer Erfüllung zu retten.

An dem Abend hätte ich dir gesagt, ich mach mich weg. Das hat keinen Sinn mehr. Irreparabel. Mein größter Wunsch, gleichzeitig meine größte Angst?

Das Erlebnis ist nun Jahre her und zum Glück bin ich unbewusst kompetent genug, noch hier zu sein.

Lass mich dir sagen:

Wir alle haben Schatten, alte Energien, die unsere Träume und Wünsche manipulieren, damit wir uns weiterhin nach ihnen sehnen können.

Es muss nicht gleich so brutal sein, wie in meinem Erlebnis. Nur weil es nicht so sichtbar ist, kann es sich jedoch auch für dich im Innen so brutal anfühlen.

Jeder Mensch kämpft einen Kampf, den man äußerlich kaum sieht.

Du kannst den Kampf jedoch gewinnen, indem du ihn aus dem Dunkel ins Licht holst und ihn heilst.

Gut und böse, das haben mich Zaubertrips gelehrt, das ist die Dualität des Universums, die von dir ausgetragen werden muss.

Ein Teil des Lebenssinns ist das Überkommen deiner unbewussten Lebensthemen.

Alle meine Workshop-Angebote haben das zum tieferen Ziel, vom F*ckin Free Wochenende bis zum intensivsten Sommer-Retreat.

Was also mein Ghetto-Bruder Bruce Lee dir als dein Coach raten würde?

Be water, my friend.

Stirb in den Moment hinein, stülpe dein Inneres nach außen und erschlage deine inneren Gegner mit überwältigender Weichheit.

Nichts in dieser Welt gibt es zu gewinnen, wenn du dafür einen Teil von dir verlieren musst. Wenn du integer bleibst, hast du bereits alles gewonnen.

Deshalb:

Nimm den nächsten Moment der Enge in dir zum Anlass, dem Universum nachzugeben. Sprich aus, was ist. Fühle, wie es sein darf. Erlebe deine eigene Neugeburt.

Mache das, was im Weg steht, zu deinem Weg.

Und bleib in der Tram, bis eine neue Haltestelle erscheint. ❤️

Love,
Jones

Bruce Lee Sexcoach

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