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Kinder Sex-Fragen mit Dianne

Was Kids über Sex fragen & wie Eltern sie Kompetent für Intimität und Porno machen.

Heute spreche ich mit Dianne Dela Cruz über die Aufklärung mit Kindern zum Thema Sex.

Dianne ist Sexualpädagogin, Grundschullehrerin und Mutter von 5 Kindern. Auf ihren Social Media Kanälen klärt sie Eltern auf, wie man Kinder zum Gespräch über Sexualität einlädt, warum Sexualkompetenz für Kinder wichtig ist und warum das mit dem Vorurteil der Frühsexualisierung nichts zu tun hat.

Mehr zu Dianne findest du hier:

https://www.instagram.com/fragdianne/
https://www.tiktok.com/@fragdianne

In dieser Episode des Rein&Raus Sex-Podcasts navigieren Gastgeber Jones und die Social-Media-Persönlichkeit, Dianne de la Cruz, durch das schwierige Terrain der Sexualerziehung von Kindern. Ganz genau, wie wir unseren Kindern beibringen, im Straßenverkehr zurechtzukommen, so sollten wir ihnen auch helfen, die Welt der Sexualität zu verstehen. Dianne, die als FragDianne auf Instagram und Tik Tok bekannt ist, ist Sexualpädagogin und Mutter von fünf Kindern und teilt ihre Gedanken über den richtigen Ansatz zur sexuellen Kompetenz und warum sie für Kinder unabdingbar ist.

Darüber hinaus sprechen die beiden über die Vorbereitung der Kinder auf die unvermeidliche Konfrontation mit Themen wie Pornografie und Sexualität. In diesem erfrischenden Gespräch wird deutlich, dass durch bewusste Diskussionen und Information, Eltern und Erziehungsberechtigte verhindern können, dass Kinder sich auf Vorurteile und Halbwahrheiten verlassen. Sie lernen die Wichtigkeit, Kinder über diese Themen aufzuklären und stellen sicher, dass sie sich sicher und informiert fühlen. #sex-workshop

Der Straßenverkehr der Sexualität: Aufklärende Gespräche mit Kindern

Sexualität ist ein Thema, das Eltern oft vor Herausforderungen stellt, besonders wenn es darum geht, sie ihren Kindern zu erklären. Es ist jedoch wichtig, Kinder früh und ehrlich aufzuklären, um sie auf bestimmte Aspekte des Lebens vorzubereiten. Genauso wie wir unseren Kindern beibringen, im Straßenverkehr zurechtzukommen, indem wir ihnen erklären, wie sie sicher zur Schule oder zum Geschäft gehen können, sollten wir auch über Sexualität sprechen. Dieses Wissen ermöglicht es ihnen, sich sicher und informiert in der Welt zu bewegen.

Vorbereitung auf die Konfrontation mit Pornografie und Sexualität

Ein weiteres Thema in diesem Gespräch ist die Vorbereitung von Kindern auf die unausweichliche Konfrontation mit Pornografie, die früher oder später kommt. Durch bewusste Diskussionen und Aufklärung können Eltern und Erziehungsberechtigte verhindern, dass Kinder sich auf Vorurteile und Halbwahrheiten verlassen. Diese offene Herangehensweise auf dem Gebiet der Sexualität ermöglicht es Kindern, sich sicher und informiert zu fühlen und stellt sicher, dass sie auf den Umgang mit sexuellem Material vorbereitet sind.

Als wirksamer Leitfaden für Eltern bietet dieses Gespräch prägnante und klare Fakten zur Aufklärung von Kindern über Sexualität. Der offene Dialog und die ehrliche Diskussion, die Dianne de la Cruz fördert, sind sowohl für Eltern als auch für alle anderen Erziehungsberechtigten äußerst wertvoll und lehrreich. Es ist wichtig, nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene dazu zu ermutigen, offen über Sexualität zu sprechen.

Aufklärung zu Nicht-Binärer Identität und Transgeschlechtlichkeit bei Kindern

Es ist normal, dass Kinder Fragen über ihre Identität und Sexualität haben. Fragen wie „Bin ich ein Mädchen, weil ich lange Haare habe?“ oder „Ist es normal, dass ich mich eher wie ein Junge/Mädchen fühle?“ sind Teil des Prozesses, durch den Kinder ihr Selbstverständnis und ihre Identität entwickeln. Es ist daher wichtig, dass Eltern und Erzieher solche Fragen mit Bedacht und Offenheit beantworten.

Besonders schwierig kann dies jedoch sein, wenn Kinder Fragen zu Themen stellen, die traditionell als eher „erwachsen“ angesehen werden, wie z.B. Non-Binärer Identität und Transgeschlechtlichkeit. Einige Eltern fragen sich, ob dieses Interesse an solche Themen bedeutet, dass ihr Kind transsexuell ist, oder ob es nur eine Phase ist, in der es sich gerade verkleidet.

Non-Binäre Identität und Transgeschlechtlichkeit beziehen sich auf Personen, deren Geschlechtsidentität nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, oder die sich außerhalb der binären Geschlechtskategorien identifizieren. Für viele Menschen sind diese Begriffe neu und verwirrend, was das Gespräch mit Kindern darüber noch komplizierter machen kann.

Genderfreie Erziehung und die Auflösung von Vorurteilen

Es ist entscheidend zu betonen, dass Kinder sich ihre Identität nicht anerziehen lassen. Sie sind, wie sie sind, und dies sollte respektiert und geehrt werden. Diskussionen und Anschuldigungen, dass Kinder Interesse an transsexuellen oder non-binären Identitäten entwickeln würden, weil Transvestiten den Kindergarten besuchen oder weil ihnen bestimmte Bücher gelesen werden, sind einfach falsch und basieren auf unbegründeten Ängsten und Vorurteilen.

Stattdessen sollten Eltern sowohl Mädchen als auch Jungen ermutigen, sich frei von Geschlechterstereotypen zu entwickeln. Dies könnte zum Beispiel beinhalten, dass Jungen erlaubt wird, ihre Haare wachsen zu lassen, oder dass Mädchen ermutigt werden, mit Autos zu spielen. Wichtig ist es, den Kindern zu versichern, dass ihre Identität nicht durch ihr Aussehen oder ihr Verhalten bestimmt wird.

Der Bedarf an Sexualaufklärung und Ressourcen für Eltern

Es besteht ein großer Bedarf an Aufklärung darüber, wie Eltern ihre Kinder über Sexualität aufklären können. Es ist wichtig, die Themen Identität und Geschlechtsausdruck offen und ehrlich zu diskutieren und den Kindern zu ermöglichen, Fragen zu stellen und ihre Gefühle auszudrücken. In diesem Zusammenhang bieten Organisationen wie das Bundeszentralamt für Gesundheitsaufklärung und Pro Familia hilfreiche Ressourcen und Beratung an.

Auch das Internet und soziale Medien können hilfreiche Ressourcen sein. Es gibt zahlreiche Online-Plattformen und Apps, die sich darauf spezialisiert haben, Eltern und Kindern gesicherte und informative Antworten auf Fragen rund um Identität und Sexualität zu geben.

Vision der Sexualaufklärung

In der idealen Welt wäre Sexualaufklärung ein laufender Dialog zwischen Eltern und Kindern, der offen und ehrlich geführt wird, anstatt auf bestimmte „Aufklärungsstunden“ beschränkt zu sein. Die Entwicklung von sicheren Plattformen und Apps für Kinder und Jugendliche, um Fragen zu stellen und Informationen zu erhalten, könnte einen Teil dieser Diskussion ausmachen.

Auch könnten Schulen mehr tun, um das Thema Sexualaufklärung besser in ihren Lehrplan zu integrieren. Zum Beispiel könnten sie Sexualpädagogen einstellen oder ihre Lehrer\*innen in sexualpädagogischer Ausbildung ausbilden. Die Schaffung eines Bewusstseins dafür, dass Sexualaufklärung auch zu Hause stattfinden muss, ist eine weitere wichtige Strategie.

Die Fortschritte im Bereich der Sexualaufklärung mögen langsam und unvollständig erscheinen, aber jede Verbesserung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Lassen Sie uns diese Gespräche mit unseren Kindern offen und einfühlsam führen, damit sie sich sicher und selbstbewusst in ihrem eigenen Körper und ihrer Identität fühlen können.

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