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„Hallo Jones,

Ich bin 32 Jahre alt und auf der Suche nach meinen sexuellen Bedürfnissen. Das bin ich nicht erst seit gestern, sondern seit 6-7 Jahren, in denen ich mich ausführlich und sehr bewusst mit meiner Sexualität beschäftige. Es musste doch mehr geben als „Blümchen-Pärchen-Sex“, der mir nach weniger Zeit das Gefühl gibt, meine Libido wäre zum Mond ausgewandert.

Ich habe über die Zeit verschiedene Sexual-Partner ausprobiert und nach und nach hat sich herauskristallisiert, dass ich eine (eher) devote Frau bin. Ich kann mich fallen lassen, wenn ich die Kontrolle abgebe. Schaffe es leichter zu kommen, wenn ich mich selbst dazu „gezwungen“ fühle. Ich werde feucht bei dem Gedanken daran, dass mich ein Mann dominiert, mich benutzt, mich anfasst und meine Brüste und meine Klit bespielt, während ich festgebunden bin, etc. Die Gedanken daran lassen mein Herz schneller schlagen.
Außerdem brauche ich den gewissen Kick. Ich brauche das Prickeln, wenn sich zwei Menschen das erste Mal in die Augen schauen und es zwischen ihnen brennt und beide wissen es. Ich brauche das Herzklopfen, wenn sich zwei Menschen das erste Mal anfassen. Ich bin verrückt nach dem Augenblick und dem Gefühl, bei dem man weiß, dass man den anderen gleich zum ersten Mal küsst.

Ich habe mich also im joyclub angemeldet (nachdem ich gemerkt habe, dass ich in meinem Umkreis nun vielleicht erstmal nicht mehr nach Männern „fischen“ sollte😆), habe dort mit mehreren Männern geschrieben und mich sogar mit einem Mann getroffen. Ich. Die sowas noch nie gemacht hat. Mit einem wildfremden Mann. Der hätte mich ja umbringen können. Gott, wie unvernünftig. Ohne, dass ich jemandem etwas gesagt habe. Wem auch? Meiner prüden besten Freundin, die das nie verstehen würde? Ich habs überlebt. Er war dominant. Und es war geil. Aber es war nicht genug. Es war bloß der Anfang.

Kurz danach lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. 27 Jahre alt. Ganz gut im Bett, aber er hat keine Ahnung, was er selbst sexuell will. In Mini-Ansätzen tut er das, was ich mag ohne aber selbst komplett dahinter zu stehen (z.B. meinen Mund ficken, aber halt so „nett“. Nach dem Motto „Tue ich dir weh?“🙄). So bringt das halt auch nichts. Ich liebe ihn. Er liebt mich. Da gibt es kein Aber. Deshalb erzählte ich ihm natürlich von meinen Vorlieben. ALLES für ihn war Neuland.Und ist es irgendwie bis heute. Ich schicke ihm Podcast-Folgen, damit er sich selbst informieren kann, spreche es Abends auf der Couch an, frage ihn, was ihn anmacht, was er möchte, worauf er steht.Aber er weiß es nicht. Er hat sich noch nie mit sich selbst beschäftigt. Wenn ich mir hübsche Unterwäsche anziehe, findet er das nett. Wenn ich mich Abends nackt neben ihn auf die Couch lege, zockt er weiter Playstation und sagt,wir gehen doch gleich ins Bett, da können wir ja dann weitermachen. Ich fasse mich sogar manchmal provokant selbst an neben ihm und er fragt nur, was ich da tue und lächelt. 🤷‍♀️

Und das alles raubt mir die Lust auf ihn. Ich will ihn nicht verlassen, auf keinen Fall. Aber hin und wieder steigt meine sexuelle Lust auf andere Männer, auf Bestätigung, auf „benutzt werden“, auf durchgefickt werden dermaßen an, dass ich nicht weiß, wohin mit mir. 🙈
Und dabei bin ich ja selbst noch auf der Suche. Auf der Suche nach diesem einen Mal, in dem ich mich völlig gehen lassen kann. In dem ich wie in Trance nicht merke, wie schnell die Zeit vergeht, loslassen kann, „kommen“ kann ohne nachzudenken, vollkommen eins mit mir bin und von einem Mann genommen werde, der weiß was er will und was er tut.

Und jetzt kommst du ins Spiel. 😄 Was kann ich tun, um aus dieser Zwickmühle heraus zu kommen?“

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