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„Ich bin Anfang 20 und aktuell seit 1,5 Jahren in einer Beziehung. Davor habe ich mein Single-Leben sehr ausgelebt. Daraus habe ich für mich mitgenommen, dass Sex den ich aus Gründen wie Bestätigung, Frust, Trauer, Eifersucht hatte, mir nicht unbedingt guttat. Man könnte eventuell sogar fast sagen, dass es mich süchtig gemacht hat: ich brauchte immer noch mehr, noch krasseren, noch härteren Sex um meine eigentliche Realität zu betäuben und danach ging es mir meisten schlechter als davor, aber dennoch habe ich es immer wieder gemacht. Als ich das gemerkt habe, habe ich jeglichen Kontakt abgebrochen den ich zu Männern hatte. Ein paar Wochen später lernte ich jemanden kennen, wir hatten relativ schnell Sex und ich merkte, dass es dieses Mal anders war. Zum ersten Mal fühlte es sich echt an, nach authentischer Intimität und der Vibe hat einfach zwischen uns gestimmt. Leider ging das ziemlich schnell zu Ende, da ich ins Ausland gegangen bin. Ein paar Monate später lernte ich meinen Freund kennen.

Schon vor der Beziehung habe ich mich oft gefragt, ob für mich persönlich Monogamie sinnvoll ist. Ich rede darüber auch sehr offen mit meinem Freund, allerdings hat er sehr traditionelle Ansichten an eine Beziehung und kann sich eine offene Beziehung eigentlich nicht vorstellen. Aktuell bin ich sehr überfordert, deswegen war es sehr schwierig dir meine Probleme möglichst verständlich zu schildern und ich hoffe, dass du sie einigermaßen nachvollziehen kannst. Ich habe sie in zwei Probleme unterteilt. Im ersten geht es mehr um die Beziehung an sich und im zweiten mehr über meine persönlichen Bedürfnisse.

Was meine Beziehung angeht, bin ich mir zur Zeit sehr unsicher. Wir reden viel darüber und er hat auch schon einiges geändert, was mich gestört hat. Allerdings ist das Thema offene Beziehung immer noch ein schwieriges. Für ihn kommt das nicht in Frage und er denkt, dass wenn ich unsere Beziehung will, ich daran arbeiten würde, da es seiner Meinung nach viel mit meinen früheren Problemen mit der „Sucht“ zu tun hätte und ich an diesem Bedürfnis arbeiten könnte. Allerdings würde ich in einer offenen Beziehung auch mehr nach echter Intimität suchen als nach einfachen One-Night-Stands außerhalb von einem Partner. Mittlerweile glaube ich aber, dass ich mich hinter all diesen Gründen verstecke und die Wahrheit vor der ich die ganze Zeit Angst hatte die ist, dass ich ihn eigentlich gar nicht auf diese romantische Weise liebe, sondern eher wie man einen Freund (freundschaftlich) liebt. Als Person schätze ich ihn total und wir haben auch echt immer eine gute Zeit zusammen, aber ich weiß nicht, ob es für eine Beziehung reicht. Vielleicht hast du mir ja ein paar Fragen, die ich mir selbst stellen kann, um darüber mehr Klarheit zu bekommen.

Unabhängig von dieser Beziehung weiß ich gar nicht, was ich eigentlich will, welcher Beziehungstyp für mich überhaupt der richtige ist. Ich weiß nicht, ob ich einfach Bindungsängste habe, Angst Sachen zu verpassen, wenn ich in einer Beziehung bin, ob ich einfach bis jetzt immer nur Beziehungen eingegangen bin mit Personen, die mich nicht verletzten können, weil ich weniger empfinde als sie für mich, oder ob eine offene Beziehung oder F+ einfach genau das richtige für mich ist. Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir helfen könntest, ein wenig Klarheit in dieses Chaos zu bringen. Es muss keine spezifische Lösung sein, ich denke mal die gibt es auch gar nicht, aber einfach ein kleiner Wegweiser würde definitiv helfen.“

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