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Sexualität von Jungs und wie Eltern unterstützen

Anton Wieser über die Sexualität von Jungs und ihre Entwicklung.

Wie Eltern ihre Söhne für Sexualität, Selbstwertgefühl & Leben statt Pornos und Selbstzweifel vorbereiten.

Väter, Mütter, Eltern … Was tun, wenn aus Söhnen allmählich Männer werden? Wann wird mein Sohn sexuell und kann ich das erkennen und akzeptieren? Uns was kann ich als Vater oder Mutter tun, damit mein Junge sich optimal ins Leben hinein entwickelt?

Anton Wieser ist Gründer von »Männers – Urlaub für Vater & Sohn«, Autor des Bestsellers »Boys Up! – Das Eltern-Buch: Wie Jungs ticken und was sie sich von ihren Eltern wünschen.« und Coach beim gleichnamigen Institut. Mit ihm spreche ich über seine Erfahrung als Vater, Mann und Begleiter hunderter Männer und Jungs in ihrem Entwicklungsprozess.

Mehr zu Anton und seinem Angebot:

Männers-Urlaub für Eltern & Sohn – https://www.maenners.com
BoysUp – Buch, Onlinemagazin & Coaching – https://boysup.de

In der heutigen Sex-Podcast Folge ist Anton Wieser zu Gast. Er ist Gründer des pädagogischen Projekts „Männers: Urlaub für Vater und Sohn“ und verstärkt diesen Ansatz durch sein inspirierendes Buch „Boys Up“. Durch seine Arbeit hat Anton eine wirkliche Leidenschaft für die Unterstützung der Entwicklung von Jungen entwickelt und bietet Eltern einen Einblick, wie sie ihre Söhne auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden unterstützen können.

Jones und Anton diskutieren, wie Medien die sexualisierte Entwicklung Jugendlicher beeinflussen und welche Rolle Eltern dabei spielen können, um ihren Söhnen klar zu machen, dass ihre Sexualität normal und gesund ist. Darüber hinaus sprechen sie darüber, wie Eltern ihre Söhne ermutigen können, Selbständigkeit zu entwickeln. #sex-workshop

Die Beziehung zwischen Eltern und ihren heranwachsenden Söhnen

Als Eltern vor der Herausforderung stehen, ihren heranwachsenden Sohn auf dem Weg ins Erwachsenwerden zu unterstützen, spielen die Sexualität von Jungs, das Selbstwertgefühl und der Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Kind eine entscheidende Rolle. Zumeist sind es die Mütter und Väter, die eine sorgsame und bewusste Begegnung mit den anstehenden Veränderungen suchen – seien sie körperlicher, geistiger oder emotionaler Natur.

Anton Wieser, Gründer von ‚Männers – Urlaub für Vater und Sohn‘ und Autor des Bestsellers „Boys Up“, berät Eltern im Entwicklungsprozess ihrer Söhne zwischen sieben bis 18 Jahren. Neben der Förderung von Selbstwertgefühl und der Suche nach einer eigenen Identität, geht es besonders um eine verantwortungsvolle und bewusste Vorbereitung auf das Thema Sexualität.

Wie Jungs ticken – und was sie sich von ihren Eltern wünschen

In der Zusammenarbeit mit Eltern und ihren Söhnen hat Wieser wertvolle Einsichten gewonnen, die er seit über zehn Jahren in seiner pädagogischen Arbeit einsetzt. Sein Ziel ist es, Söhnen dabei zu helfen, Selbstwertgefühl zu entwickeln, ihre Männlichkeit zu finden und sich für ihre junge Sexualität zu öffnen, anstatt sie in der Welt der Pornografie und Selbstzweifel alleine zu lassen.

Der Einfluss des Vaters

Im Gespräch mit Jones erzählt Anton Wieser von seinen eigenen Erfahrungen und der Auswirkung auf seine Arbeit. Ein zentraler Punkt ist dabei die Beziehung des Jungen zu seinem Vater. Viele Söhne suchen, besonders während ihrer Pubertät, nach männlichen Vorbildern und Orientierung. Wenn der Vater fehlt oder emotional abwesend ist, kann dies zu Schwierigkeiten führen.

Herausforderungen für alleinerziehende Mütter

Die Rolle der alleinerziehenden Mütter sollte nicht unterschätzt werden. Sie sind oft mit einzigartigen Herausforderungen konfrontiert und stehen vor der Aufgabe, ihren Söhnen sowohl mütterliche Fürsorge als auch Vorbild für männliche Orientierung zu bieten.

Abenteuerreisen als Entwicklungschance

Einen Ansatz, um diesen Herausforderungen zu begegnen, bietet Anton Wieser mit seinen „Männers – Urlaub für Vater und Sohn“. Auf diesen Reisen haben Väter und Söhne die Möglichkeit, gemeinsam Abenteuer zu erleben und dabei ihre Beziehung zueinander zu stärken. Diese Reisen sind mehr als nur ein regulärer Urlaub, sie sind eingebettet in pädagogische Arbeit und bieten Raum für Entwicklung und persönliches Wachstum.

Anton Wieser ist der Überzeugung, dass eine bewusste und liebevolle Begleitung während der Entwicklungsjahre der Sexualität eines Jungen, sowohl durch die Mutter als auch durch den Vater, maßgeblich zu einer selbstbestimmten und gesunden Entwicklung beiträgt.

Die Sexualität der Jungen und wie Eltern richtige Vorbilder werden

Die Phase der Heranwachsenden ist durch zahlreiche Veränderungen geprägt, sowohl körperlich als auch geistig und emotional. Bei Jungen manifestiert sich dies vor allem durch eine verstärkte Sexualität von Jungs, einen Prozess, der diese oftmals selbst überfordert. In solchen Situationen ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie sich an jemandem orientieren können. Diese Rollenmodelle finden die Jungen oft in ihren Eltern, aber auch in anderen Erwachsenen, wie etwa Sporttrainern oder Medienstars.

Es ist jedoch wichtig, dass Eltern und andere Erziehungsberechtigte sich dieser Vorbildfunktion bewusst sind und sie verantwortungsvoll ausfüllen. Eine besonders entscheidende Rolle spielt hier die Vaterfigur. Junge Männer benötigen während ihrer Pubertät eine männliche Orientierung, die ihnen häufig durch den Vater gegeben wird.

Der Einfluss von Medien in der Pubertät

Die Pubertät ist eine Zeit intensiver Veränderungen und Unsicherheiten. Oft suchen Teenager nach Orientierung und Identifikation und finden diese immer häufiger in den Medien. Sei es durch populäre Medienstars oder exzessive Nutzung von Computerspielen und Online-Inhalten – das Internet wird oftmals als Zufluchtsort für die heranwachsenden Söhne genutzt.

In der heutigen digitalen Ära wird die erste Begegnung mit expliziten Inhalten, wie Pornografie, immer früher und einfacher. Dies hat einen prägenden Einfluss auf die sexuelle Entwicklung der Jungen und kann bei übermäßigem Konsum zu einer Verzerrung ihrer Vorstellungen von Sexualität und Geschlechterrollen führen.

Wie Eltern ihre Söhne im Umgang mit Sexualität unterstützen können

Das Thema Sexualität ist oft mit Scham oder Unsicherheit behaftet, sowohl für die Heranwachsenden als auch für ihre Eltern. Es ist jedoch von großer Bedeutung, dass Eltern ihren Söhnen in dieser Phase zur Seite stehen und ein offenes Kommunikationsklima schaffen.

Mütter und Väter sollten sich bewusst sein, dass ihre Söhne ab einem bestimmten Alter sexuell aktiv werden und ihnen helfen, einen gesunden Umgang mit ihrer Sexualität zu lernen. Es ist wichtig, ihren Söhnen zu vermitteln, dass Sexualität etwas Natürliches ist und sie die Kontrolle über ihren Körper und ihre Entscheidungen haben.

Es ist auch entscheidend, die Privatsphäre der Jungen zu respektieren. Wenn sie sich in ihren Zimmern zurückziehen, sollten die Eltern bei der Annäherung Diskretion bewahren und anklopfen, bevor sie eintreten. Diese kleinen Zeichen des Respekts und der Anerkennung ihrer Privatsphäre sind entscheidend in dieser Phase ihrer Entwicklung.

Vom Abhängigen zum Eigenständigen: Unterstützung der Selbständigkeit von Jungen

Ein weiterer entscheidender Aspekt, den Eltern berücksichtigen sollten, ist die zunehmende Unabhängigkeit ihrer Söhne während der Pubertät. Wie ein junger Bursche selbständiger wird, gehört zu den Erfahrungen, die zu seiner Identitätsbildung beitragen. Dazu gehört auch die Entwicklung von Selbstwertgefühl und Vertrauen.

Es ist daher wichtig, dass Eltern ihre Söhne in ihren Bemühungen um Selbständigkeit unterstützen und sie ermutigen, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Sei es bei alltäglichen Aufgaben wie dem Binden der Schuhe oder der Zubereitung eigener Mahlzeiten, oder bei größeren Herausforderungen wie dem Umgang mit ihrer sich entwickelnden Sexualität. Dabei sollten Eltern ihre Söhne als gleichwertige Partner betrachten und ihnen mit einem Vertrauensvorschuss begegnen.

In ihrer Rolle als Eltern und Vorbilder spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Wegkreuzungen, an denen ihre Söhne stehen. Durch ihre Unterstützung und ihre liebevolle Begleitung helfen sie ihren Söhnen, ihren eigenen Weg in Richtung Männlichkeit zu finden.

Das Spiegelbild der Vater-Sohn-Beziehung

Die Pubertät ist eine Phase extremer Veränderungen, die oft die Dynamik der Familiendynamik erschüttert. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn kann sich radikal verändern, wenn der Junge den Prozess der Ablösung beginnt. Die Jungen halten ihren Eltern oft einen Spiegel vor und können ihnen helfen, sich ihrer Stärken und Schwächen bewusster zu werden.

Es ist wichtig, dass Eltern die Möglichkeit nutzen, während dieser Phase von ihren Söhnen zu lernen. Wut oder Frustration, die durch die Handlungen eines Sohnes ausgelöst werden, können oft als Reflexionen der eigenen inneren Kämpfe gesehen werden. Dadurch können Eltern ein besseres Verständnis für ihre eigenen Triggerpunkte entwickeln und lernen, diese effektiver zu navigieren.

Die Rolle der Abenteuer in der Entwicklung eines Jungen

Die Erfahrung von Abenteuern ist ein weiterer wichtiger Aspekt in der Entwicklung eines Jungen hin zur Männlichkeit und Sexualität. Das kann das Entwickeln von Fantasiewelten beinhalten, das Sammeln von Stöcken, die zu heiligen Waffen in ihrer Fantasie werden, oder sogar ein Sammeln von Steinen. Mütter werden oft überrascht, wenn sie feststellen, dass diese Aktivitäten eine universelle Tendenz bei Jungen sind, unabhängig von ihrer Herkunft oder Sozialisierung.

Den Jungen Freiräume für diese Abenteuer zu geben, kann ihnen helfen, ihre Fähigkeiten und Interessen zu entdecken. Es kann auch dazu beitragen, Selbstvertrauen und Eigenständigkeit zu entwickeln, zwei wichtige Wachstumsfelder in dieser Phase.

Wie Eltern mit den Urmänner-Eigenschaften ihrer Söhne umgehen können

Eltern stehen oft vor der Herausforderung, die Welt durch die Brille ihrer Söhne zu sehen. Kinder und insbesondere Jungen in der Pubertät haben eine komplett andere Perspektive auf die Welt als ihre Eltern und wachsen in einer anderen Generation auf. Es ist daher unerlässlich, dass Eltern versuchen, ihr Verständnis für die Denkweise ihrer Söhne zu erweitern und ihnen ihren Freiraum zu lassen.

Das bedeutet, dass sie ihre Erwartungen und Annahmen überprüfen und sich bewusst machen müssen, dass ihre Kinder nicht einfach eine Fortsetzung von ihnen sind. Stattdessen sollten sie ihren Söhnen den Atemraum und die Unterstützung geben, die sie brauchen, um ihre eigene Identität und ihren eigenen Weg zum Erwachsenwerden zu finden.

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