Skip to main content

Eigentlich fehlen in unserer aktuellen Serie nur noch Bud Spencer & Terence Hill.

Aber du weißt ja – Ratschläge sind auch nur Schläge.

In den letzten Wochen haben wir mit Dudes wie Jesus, Osho, Buddha und Co. abgehangen und ihre Philosophie über Liebe und Sex abgeleitet.

Heute will ich dir den “final Bang” geben. Der große Schlager der Woche, sozusagen.

Schau dir nur die folgende Statistik an.

In den Top 40 Songs der letzten Jahrzehnte haben Liebe & Sex heute über 97% Anteil an allen Themen. In den Jahrzehnten nach der freien Liebe der 60er/70er bis zu 10% mehr als während der sexuellen Revolution!

Nichts bewegt die Menschheit so sehr, wie das, was immer knapp zu sein scheint.

Frühere Völker haben vom Regen gesungen, bis es endlich geschifft hat. Und wir singen von Drogen, Status, Liebe und Sex all over the place!

B*tch we got a problem, das eigentlich keins sein muss.

Wie kommen wir denn von political woke dead zu intimately evolved, damit ich mal wieder Songs über Unglück und Depressionen im Radio hören kann, weil sie nicht existieren?

Alle Weisheitslehrer unserer Serie – inklusive Bud Spencer – wollen dir den einzig wichtigen Moment näher bringen, indem sie dich ins Hier&Jetzt prügeln.

Weil hier, wo du bist, bist du entweder im Leben oder getrennt vom Leben – es gibt nichts dazwischen. Jede Übung in Meditation und Achtsamkeit will dir das begreifbar machen.

Was alle Herausforderung und Wachstum in der Intimität vereint, ist unser kollektiver Wunsch zurück zur Lebendigkeit.

Da, wo wir im Moment versunken waren. Da, wo es einfach war, seine Partner zu lieben. Da, wo ein Date mein Selbstvertrauen hat aufblühen lassen. Da, wo der erste Kuss das volle, saftige Leben war.

Was uns davon weg bringt, ist schnell erklärt: Vergleich und Gier.

Vergleich mit anderen, mit meinem früheren Ich oder mit einer früheren Zeit. Da, wo die Beziehung noch keine Konflikte hatte, wo Testosteron mein Sportwagen war, wo ich noch wie Gott gevögelt habe. Und beim Vergleich ist die Gier nicht weit.

Und da kommt die Stimme, die sagt:

“Du hättest mehr Potenzial, du könntest mehr aus dir machen. Fuck, was ist los mit dir?”

Und dann die Stimme: “Hör doch einen Song von Taylor Swift an!” – NICHT!

Dein großes Potenzial – Wahrheit und Lüge zugleich.

Lüge, weil unsere Defizite in der neuen Hustle Culture – der Therapy Culture – an jeder Ecke kommerziell angezapft werden und viele wirklich fest an ihre Probleme glauben wollen. Das große Longing nach Erlösung durch Konsum lässt sich melken, gerade weil man weiß, dass du dich nicht nicht vergleichen kannst und es immer einen Grund geben könnte, der dich im Innen unfrei macht.

Wahrheit, weil du wahrscheinlich doch insgeheim weißt, dass da mehr geht, du aber dafür Klarheit, Mut und die Crazy Wisdom harter Entscheidungen bräuchtest, um dein Ideal auch wirklich zu leben, statt immer nur die gleichen Radio-Hits zu hören.

Der Weg aus dieser Hölle ist meiner Meinung nach die Hingabe an das, was ist.

Friedrich Nietzsche hat das Amor Fati genannt – die große Liebe zum Schicksal, ein radikal lebensbejahendes JA zu allem, auch was scheiße ist.

In meinen Worten würde ich das so formulieren:

Liebe, was ist, und was ist, kann – und wird – sich verändern.

Darin enthalten ist auch dieses bittersüße “und wird sich verändern”, weil auch das Positive nicht eingemauert werden kann, wenn du mal durch das Negative gewandert bist.

Die Liebe kommt und geht.
Beziehung kommt und geht.
Sex kommt und geht.

Das hermetische Gesetz des Rhythmus weiß, dass alles in Flut und Ebbe kommt und keine Zeit kennt.

Bis dahin hören viele die Schlager der Woche und bemerken nicht, dass das alles in ihnen selbst mitschwingt.

Sieht dir die aktuellen Titel in den Charts an, beispielsweise:

“I Can Do It With A Broken Heart”
“I Don’t Wanna Wait”
“We Can’t Be Friends”
“Do You Lie”
“Lovers In A Past Life”

A recipe for misery!

Oder wie Taylor Swift es singt:

I love you, it’s ruining my life
I love you, it’s ruining my life
I touched you for only a fortnight
I touched you, I touched you
I love you, it’s ruining my life
I love you, it’s ruining my life

„Ja dann hör halt auf damit und schnapp dir den letzten Frauenplatz im Rein&Raus Summer of Love Retreat, logisch!“

Diese Frequenz ist es, die ich in den nächsten Mails aufgreifen will.

Also die andere, die gute Seite.

Swiftly unterm Teppich schauen, wie Intimität in uns beginnt. Was es wirklich braucht, dass die trockene Hölle schneller flutet.

Das ist die innere Arbeit, die bei uns auf vielen Ebenen beginnt.

In unserem kommenden Club der horny Hyperf*cks (stay tuned!) und der Masterclass (wieder ab August) arbeiten wir an allem, was im Hintergrund den Vordergrund erschafft.

In den kommenden Wochen gebe ich dir viele praktische Impulse und Übungen, mit denen du dein Intimleben auf eine neue Qualität programmierst.

Wenn du magst, antworte mit deinem Impuls:

  • Was ist ein Muster in der Intimität, das sich nie ändert?
  • Was erlebst du in Liebe & Sex als ein Rätsel?
  • Was erleben andere, das du auch haben magst?

Vielleicht finden wir einen Weg, er wird aber vier Fäuste und ein Halleluja brauchen.

Kiss,
Jones

Leave a Reply

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner